Provisorium

Provisorium / Langzeitprovisorium

Die provisorische Krone oder Brücke wird aus zahnfärbigem Kunststoff oder Metall mit Kunststoff hergestellt und liefert deshalb ein ästhetisch schönes Erscheinen.

Wegen der undichten Schließung dürfen sie nur für einigen Wochen oder Monaten getragen werden, da sonst Karies auftreten kann. Sie wird mithilfe von provisorischen Klebstoffen fixiert, die dem Arzt ein erneutes Eingreifen ermöglichen. Wegen der schwachen Bindung kann es aber zwischen den Behandlungen auch zu Lockerungen kommen. In einem solchen Fall klebt Ihnen der Zahnarzt das Provisorium zurück.

Es gibt zwei Arten:

In der Ordination hergestellte provisorische Zahnersatz – bei Austausch von Brücken oder Vorbereitung der Kronen für ein bis zwei Wochen. Am der Ende der Behandlung kann der Arzt oder sein/e Assistent/in den Ersatz direkt anfertigen und es dem Patienten sofort einsetzten. Der Patient muss also die Ordination für keine Sekunde ohne „Zahn“ verlassen.

Das Provisorium schützt auch die sensiblen, abgeschliffenen Oberflächen, dadurch reduziert sich auch die Empfindlichkeit der Zähne nach der Behandlung. Von Zahntechnikern hergestellte provisorische Zahnersatz (noch am selben Tag) Hauptsächlich wird es bei gezogenen Zähnen verwendet oder bei längeren Behandlungen eingesetzt, da er bis einigen Monaten im Mund bleiben darf.